Once upon a tender kiss ⭐⭐⭐
Once upon a tender kiss ⭐⭐⭐

Once upon a tender kiss ⭐⭐⭐

Diese Buch ist der erste Teil einer ganzen Reihe mit Märchenhaften Zügen. Es ist nicht Fantasy, hat einfach so eine Anlehnung an klassische Märchen. Was ich spannend fand und darum unbedingt lesen wollte.

Der Stil der Autorin ist sympathisch und das Buch liest sich fluffig leicht. Die Sprache ist authentisch und nicht zu rau, passt zum Alter der Protagonisten. Es gab einige spannende Elemente in der Umgebung, wie zum Beispiel das neue »Tanzlokal« im Haus.

Den Auftakt der Reihe machen Bibliothekarin Mia und ihr neuer Mieter Tate. Ruhiges, graues Mäuschen trifft auf geheimnisvollen Bad Boy. So kurz zusammengefasst.
Mia ist durch ihre Krankheit sehr isoliert und überbehütet aufgewachsen. Manchmal dachte ich mir beim Lesen, dass sie doch nicht so geschockt sein kann ob der Realität. Andererseits blüht sie während der Geschichte immer mehr auf, wächst an Herausforderungen und gewinnt an Stärke und Selbstbewusstsein.
Tate wirkt zuerst ein bisschen rough und ein bisschen Klischee-Bad-Boy. Dass er sich aber verändert hat, zeichnet die Autorin aber interessant auf. Interessant finde ich auch, dass sie ihn nicht um 180 Grad in einen anderen Menschen gewandelt hat, sondern dass er immer noch seine Ecken und Kanten hat.

Bei den Nebenfiguren gibt es einige die echt nett waren und überraschten, andere die ich jetzt nicht unbedingt sympathisch fand. Gut umgesetzt, so dass man automatisch Partei für Mia und Tate ergreift. Clever.

Ich hatte etwas anderes erwartet und war überrascht. Eine Liebesgeschichte die man an einem ruhigen Sommernachmittag auf dem Balkon lesen mag. Jetzt bin ich schon sehr auf die weiteren Geschichten gespannt.

Erschienen bei beHeartbeat (Cover © Lübbe Verlage)

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