Das Mörder-Archiv ⭐⭐⭐⭐⭐
Das Mörder-Archiv ⭐⭐⭐⭐⭐

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Na wenn das mal nicht ein interessanter Untertitel ist, dann weiss ich nicht… Meine Neugier wurde jedenfalls deswegen geweckt und dich war so gespannt auf das Buch.

Von Kristen Perrin habe ich bereits ein Kinderbuch gelesen und hatte zuerst gar nicht gemerkt, dass es dieselbe Autorin ist. Auch hier hat mir ihr Schreibstil gut gefallen und ich fand die Storyline gut konstruiert und die Sprache sehr passend zu den Figuren und der Umgebung. Das ganze Ambiente fand ich schön gezeichnet.

Die Protagonistin Annie war mir von Beginn an sehr sympathisch. Eine junge Frau, die noch ihren Platz im Leben sucht und mehr durch Zufall von einem Tag auf den anderen alles komplett über den Haufen gekippt bekommt. Sie war die ganze Geschichte hin durch eine coole Prota, mit der man in Echt gerne befreundet wäre.

Die Protagonistin Frances ist natürlich wie der Titel schon sagt der Mittelpunkt des Falles. Sie lernt man über ihr Ermittlungstagebuch kennen und aufgrund von dem, was die Bewohner des Dorfes über sie sagen. Nicht nur Grossnichte Annie lernt so ihre Tante, die sie nie gesehen hatte, kennen, sondern der Leser bzw. Hörer zeitgleich mit. Sie war eine echt vielschichtige, spannende Figur. Schade, dass man sie nicht in Action erlebt hatte.

Der Fall selbst ist spannend und gut konstruiert. Das gefiel mir wirklich. Auch das Stilelement mit den Tagebucheinträgen als Parallelermittlung war clever eingesetzt.

Ich hab das Hörbuch gehört, welches echt stimmig von Anne Düe eingelesen wurde. Ich habe ihr wirklich gerne zugehört.

Ein toller Fall den ich Fans britischer Hörbuch-Cosy-Crimes gerne empfehlen kann.

Erschienen bei Argon (Cover © Fischer Verlage)

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