Wilde – Wilde Boys 5 ⭐⭐⭐⭐
Wilde – Wilde Boys 5 ⭐⭐⭐⭐

Wilde – Wilde Boys 5 ⭐⭐⭐⭐

Ehrlich gesagt hatte ich die Reihe begonnen, aber dann wieder ein bisschen aus den Augen verloren, so dass ich jetzt halt schon Band 5 gelesen habe, und Band 3 und 4 noch ausstehen. Aber da alle Geschichten autonom lesbar sind, ist das nicht so schlimm. Ich kam jedenfalls schnell in die ganze Wilde-Familien-Dynamik rein.

Das Autoren-Ehepaar Brooks und Wright haben einen sehr harmonischen Schreibstil. Ich finde man merkt schon, dass es zwei Autoren sind, da die Sprache nicht Eins zu Eins gleich ist, was aber ja auch wiederum nicht schlecht ist, denn so wirkt es in dem Fall ein bisschen realistischer bei den zwei Perspektiven.

Amy als einer der Hauptfiguren fand ich spannend. Die sehr strukturierte Frau, die sich plötzlich aus ihrer toxischen Partnerschaft löst, ihre Berufslaufbahn kippt, weil sie sich nicht wohl fühlt und dann voll ins Spontane stürzt und sich ein rebellisches (Insiderjoke) Tattoo stechen lässt. Dass sie genau an das komplette Gegenteil gerät, nämlich Bad Boy Leo, bringt ihr fast schon träges Leben total durcheinander. Sie wächst an der Veränderung durch die ungeplante Schwangerschaft aufgrund ihres ONS mit Leo. Sie ist stärker als man zu Beginn denken könnte. Auch, dass sie Leo nicht aufhält, seine Träume in LA zu verwirklichen, fand ich tough und hätte zu Beginn der Story nicht gedacht, dass sie ihn gehen lassen würde.

Leo kam ja schon in Band 1 vor und da war ich mir nicht so sicher, was ich von dem Rebellen halten soll. Spannend, dass er plötzlich beginnt, seine Entscheidungen und seine Beziehungen zu seiner Familie in Frage zu stellen und sich öffnet. Dass er sich seiner Vergangenheit und seinen Schmerzen stellt und kämpft, nicht zu letzt auch um Amy. Nur, dass er echt bockt und ewig braucht, bis er endlich mal zulässt, dass seine Familie zu ihm durchdringen kann, da fand ich, hätte er auch mal früher ein bisschen entgegen kommen können. Er hat sich so reingesteigert, dass er aus dieser Spirale fast nicht mehr raus gekommen wäre.

Es war ein bisschen anders als ich gedacht hatte, aber gefiel mir echt gut und ich hatte es auch zügig durch. Bin froh, dass auch der Bad Boy sein Gegenpol und sein Happy End gefunden hat.

Erschienen be more (Cover © Aufbau Verlage)

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